Jetlag hält sich in Grenzen.
Rätsel gelöst: Frittierte ganze Tintenfische und Hasenköpfe.
Es gab Rind, Schwein, Ziege, Fisch, Tofu und verschiedene Gemüsesorten. Habe alles bis auf den Fisch probiert. Sogar Lotusblütenwurzel.
Beim Frühstück bin ich beim Bekannten geblieben: Brötchen, Butter, Marmelade und Wassermelone. Gab zwar auch chinesisches Frühstück, aber erst mal keine Experimente beim Frühstück.
Meine Euro konnte ich heute früh bei der "Bank" tauschen. Das waren Leute, die Touren nach Deutschland machen, also chinesische Reiseführer und Euro brauchen. Es lebe die Geldwäsche.
Danach ging es zur Panda-Aufzuchtstation. Die Pandas waren für ihre Verhältnisse sehr aktiv, sie haben gefressen und sich bewegt.
Die Neugeborenenstation:
Total flauschig und goldig. Hätte man einfach einstecken können.
Einige wenige Pandas leben noch in Freiheit. Falls man einen erschießt, erhält man die Todesstrafe. Pandas stehen halt unter Nationalschutz hier.
Die Anlage ist schön angelegt, mit exotischen Pflanzen und ganz viel Bambus.
Zum Wenshu-Tempel waren es gut 30 Minuten Fahrt. Buddhas habe ich für dieses Jahr schon genügend gesehen. Die Tempelanlage war dennoch sehr interessant, viele Drachen auf den Dächern und eben der klassische chinesische Tempel.
Als nächster Pogrammpunkt stand die Altstadt von Chengdu an. Die Altstadt ist allerdings eine Rekonstruktion der früheren Altstadt, da die chinesische Regierung vor einiger Zeit beschlossen hat, moderne Metropolen haben zu wollen, daher gibt es hier viele neue Gebäude und auch Hochhäuser.
Die Jinli-Straße war jedoch sehr touristisch angehaucht.
Undefinierbare Esssachen:
Noch ein paar Eindrücke von Chengdu:
Abends gab es HotPot, eine typische Spezialität für die Provinz Sichuan. Es gibt einen scharfen und milden Sud. Der scharfe Sud war echt wahnsinnig scharf. Kompletter Mund, Rachen und Lippen brennen jetzt noch.
Vom Stil her kann man es mit unserem Fondue vergleichen.
Unser Essen war die "Touri-Variante", Einheimische essen so auch Schweinehals, Bauch von allem, was vier Beine hat, und Entendarm. Yummy.
Mit dem Bus ging es zurück zum Hotel. Noch ein wenig Sachen wieder ordentlich zusammenpacken. Morgen geht es weiter Richtung Leshan.
Von den Chinesen werden wir liebevoll "Langnase" genannt. Hintergrund ist das eher flache Gesicht bzw. flache Gesichtsprofil der Chinesen selbst. Das Schönheitsideal hier ist weiße Haut und generell ein westliches Erscheinungsbild.

















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