Dienstag, 23. September 2014

9. Tag: Gyantse

Heute Nacht hat es ein wenig geschneit. Die Berge waren weiß.


Heute morgen habe ich Lhasa verlassen. Sobald man das Stadtgebiet Lhasa verlässt, muss immer ein Polizist mit im Fahrzeug sein, ansonsten darf man nicht weiter fahren. Alle 50 bis 100 Kilometer sind Kontrollpunkte, an denen überprüft wird, ob der Polizist noch dabei ist.
Der Polizist ist bis zur nepalesischen Grenze dabei.

Während der Fahrt:



Erstes Highlight heute war der Kamba-La-Pass mit circa 4.900 m. Auf dieser Höhe schwebt man schon halber, also der Gleichgewichtssinn leidet ein wenig und die Kopfschmerzen haben wieder angefangen.


Der Ausblick auf den Yamdrok Tso (circa 4.330 m) lässt einen jedoch alle Strapazen vergessen:





Am Yamdrok Tso:



In diesem Städtchen war Mittagessen angesagt. Ich habe jedoch verzichtet..



Nächster Halt war der Kharo-La-Pass mit 5.039 m. Das war schon grenzwertig. Selbst das Fotografieren ist auf dieser Höhe schon zu viel, zu anstrengend. Die Natur ist einfach mächtiger als der Mensch. Man muss echt langsam machen, damit man nicht umkippt. Man konnte auch den Kharo-La-Gletscher sehen.




Auf dieser Höhe kann man leider nicht mehr entspannt aussehen. Außerdem war es verdammt kalt.


Und noch ein weiterer Pass mit circa 4.300 m, dessen Namen ich allerdings nicht mehr weiß. 



Nach einem halben Stündchen habe ich Gyantse erreicht, welches auf circa 4.000 m liegt. Hier werde ich erstmal zwei Nächte zur Akklimatisierung bleiben.

Zum Abendessen gab es eine Tomatensuppe und Toast. Die Höhe macht sehr müde, so dass ich mich heute bereits früh ins Bett lege.

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