Nach dem Frühstück ging es zum Potala-Palast, dem Winterpalast des Dalai Lama. Davor musste man jedoch gefühlte 10.000 Mal seinen Reisepass vorzeigen. Die Tickets mussten vorbestellt werden, da auf den Tickets auch die Reisepassnummer steht. Ist echt krass hier.
Auch darf man in den Winter-Palast nichts zu trinken mit rein nehmen und auch keinen Sauerstoff.
Die nächste Hürde war jetzt erstmal den Winterpalast hochkommen! Mit schnell oder normal laufen war nichts, das Herzlein pumpt sonst zu arg aufgrund des niedrigeren Sauerstoffgehalts hier.
Also war Schneckentempo angesagt, man ist echt regelrecht hochgekrochen.
Im Palast selbst durfte man keine Bilder machen. War sehr beeindruckend mit den verschiedenen Thronsitzen der bisherigen Dalai Lamas sowie deren Begräbnisse. Das größte Begräbnis in Form einer Stupa war für den 5. Dalai Lama, der den Winter-Palast auch erbauen ließ. Seine Stupa misst sagenhafte 12,5 m Höhe und besteht aus fast vier Tonnen Gold. Man hat es ja.
Einmal betreten, darf man den Palast nur eine Stunde lang besichtigen. Wenn man mal stehen bleibt, um sich was anzuschauen, wird man gleich von der Polizei angestupst, damit man weiter läuft.
Aussicht vom Potala-Palast:
Am Ausgang des Potala-Palast:
Weiter zum Norbulingka-Palast, der Sommerpalast des Dalai Lama. Auch hier durfte man im Inneren keine Bilder machen, aber gesehen habe ich unter anderem den Thronsitz, den Meditationsraum und das Schlafzimmer des 14. Dalai Lamas, also des aktuellen Dalai Lamas. Die Uhren sind alle auf 09:00 Uhr gestellt, da das die Uhrzeit war, als der Dalai Lama 1959 seinen Sommerpalast endgültig verlassen hat und ins Exil geflohen ist. Ob es ihm gestattet wird, ein Begräbnis im Winter-Palast zu bekommen, ist unklar. Ebenso ob es überhaupt einen neuen Dalai Lama geben wird.
Die Parkanlage:
Im Anschluss daran ging es noch zum Jokhang-Tempel in der Altstadt. Hier ziehen die Pilger ihre Runden.
Vom Dach des Tempels hatte man nochmals einen schönen Blick auf den Potala-Palast.
Umgebung:
Danach bin ich noch ein wenig durch die Gassen der Altstadt gebummelt. War ganz nett.
Bevor man die Altstadt betreten kann, gibt es Sicherheitskontrollen. Auch wenn man auf den Platz vor dem Potala-Palast möchte, wird man kontrolliert.
Die laufen hier immer mit Maschinengewehr rum.
Liu hat erzählt, dass eine Frau mal eine tibetische Flagge im Gepäck hatte und dies zu erheblichen Problemen geführt hat. Es wurde sofort die Polizei gerufen. Und die Frau steht nun auf der schwarzen Liste der Volksrepublik China und darf nie wieder einreisen.
Kurz Füße hochgelegt im Hotel und weiter zur Nahrungsaufnahme.
War wieder sehr lecker.
Highlight des Tages: Der Potala-Palast bei Nacht:
Letzte Nacht in Lhasa - gute Nacht!





















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